Von (un)gemachten Betten

Ich glaube, es gibt keinen, der es wirklich gern tut: Betten machen! Einfach raus aus den Federn und gut. Wenn ich keine Frau hätte, sähe es bei mir genauso aus. Im Normalfall schaut doch eh niemand ins Schlafzimmer, der diese Unordnung besser nicht sehen sollte. Also warum die Decke nicht einfach zusammengeknüllt liegen lassen?

Mütter und Ehefrauen werden das wohl gar nicht gern hören wollen, aber es gibt tatsächlich einen echten Grund dafür, das Bett mal nicht zu machen: Milben.

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Milbe unterm Mikroskop

Jeder weiß, dass in seinem Bett ganze Völker von diesen mikroskopisch kleinen Spinnentierchen leben. Sie sind zwar für einen Großteil der Menschen nicht gefährlich (außer für Allergiker), aber der Gedanke an die ungebetenen Bettgenossen ist doch etwas eklig.

Das Kuriose dabei: Bei gemachten Betten – am besten noch mit Tagesdecke – kann die Feuchtigkeit nicht entweichen: Es entsteht das ideale Biotop für Milben und es wird eine Massenpopulation gezüchtet. Bei ungemachten und zerwühlten Betten dagegen trocknen die Milben aus und sterben.

Also: Lasst eure Betten ohne schlechtes Gewissen ungemacht und tut dabei noch etwas Gutes für euch selbst!

2018-01-12T10:48:18+00:00 12. Januar 2018|Keine Kommentare

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