Huami Amazfit Bip Fitnessuhr – Test und Erfahrungsbericht

Aktivitäten

Wie eingangs erwähnt habe ich bis auf wenige Tests die Aktivitäten nicht genutzt (ja, ich muss mehr Sport machen, ich weiß). Aber meine Tests verliefen gut. Es stehen zahlreiche Aktivitäten zur Verfügung. Auch ohne Handy wird dank GPS die Strecke mitgetrackt, später kann man sogar an der Uhr die Route primitiv anzeigen lassen. Dank des internen Speichers, der bis zu 25 Aktivitäten speichern kann, kann man auch mal ein paar Tage länger warten, bis man die Uhr mit dem Smartphone synchronisiert. Profisportler sind mit Profi-Geräten sicher besser beraten, aber für den Otto-Normal-Verbraucher sollten die hier gebotenen Funktionen und gewonnenen Daten ausreichen.

                            

Kompass & Co

Die Bip verfügt über einen eingebauten Kompass. Nach der Kalibrierung zeigt er an, wo Norden ist. Wie genau der Kompass wirklich funktioniert, weiß ich nicht, aber die Richtung stimmt zumindest so halbwegs. Daneben gibt es noch einen Höhenmesser und ein Barometer, außerdem wird der aktuelle Standort in Längen- und Breitengrad angezeigt.

                    

Wetter

Eine weitere Funktion ist die Wetter-Anzeige an der Uhr. In der App lässt sich der gewünschte Ort einstellen und schon wird das jeweilige Wetter an der Uhr angezeigt. Zum einen gibt es dafür einen eigenen Menüpunkt, an dem man die maximale und minimale Temperatur des Tages sieht sowie ein Symbol für das aktuelle Wetter – also eine Sonne für sonnig, Wolken für bewölkt, Regen für regnerisch etc. Das steht dann noch als Text neben dem Symbol. Wischt man weiter nach unten, sieht man auch die Wettervorhersage der kommenden Tage. Zum anderen lässt sich das Wetter auch je nach Ziffernblatt auch direkt auf dem „Homescreen“ ablesen. Leider kann man den Wetterdienst nicht auswählen und man weiß auch nicht, welcher zugrunde liegt. Leider sind die Wetterangaben oft nicht richtig, sodass ich diese Funktion zwar von der Idee her toll, aber aufgrund der Daten nicht wirklich sinnvoll finde.

          

Wecker

Trägt man die Uhr nachts, kann man Gebrauch vom eingebauten Wecker machen. Es lassen sich diverse Weckprofile einrichten und die Uhr versucht einen durch Vibration aus dem Schlaf zu reißen. Wie gut das klappt, hängt wohl von jedem selbst ab. Da ich die Uhr nachts nicht angelegt habe, nutze ich die Funktion nicht.

          

Akkulaufzeit

Ein großes Plus der Bip soll die Akkulaufzeit sein. Der Hersteller verspricht bis zu 45 Tage mit einer Akkuladung. Aber bei solchen Versprechen sind die ja immer schnell dabei. Also was ist davon zu halten? Wie ich finde sehr viel! Natürlich, wenn man die Uhr mit allen Funktionen intensiv nutzt, wird der Akku entsprechend schneller entladen. Wie ich bereits sagte, habe ich bis auf wenige Tests keine Aktivität getrackt. Aber ich hatte in der Anfangszeit immer die dauerhafte Pulsmessung aktiv und natürlich die Benachrichtigungen. Dabei wurde der Puls alle 2 Minuten und sogar immer doppelt gemessen, da ich die dauerhafte Messung versehentlich bei zwei Apps aktiv hatte. Dabei hat der Akku genau 26 Tage gehalten. Ein überaus überzeugender Wert, wie ich finde. Danach habe ich einen Test ohne dauerhafte Pulsmessung gemacht. Und jetzt haltet euch fest: Der Akku war genau nach 60 Tagen auf 4 % runter und wurde dann wieder aufgeladen. 60 Tage sind herausragend! Also was den Akku angeht, macht die Bip wirklich eine super Figur! Ich wüsste nicht, welche andere Smartwatch bzw. Fitnessuhr da mithalten kann. Komplettes Aufladen der Uhr dauert übrigens ca. 2,5 Stunden.

                    

Mi Fit App & Account

Um die Uhr nutzen zu können, braucht es zwingend die Mi Fit App. Und die App setzt einen Mit Fit Account voraus. Synchronisiert man die Daten von seiner Uhr mit der App, so werden die Daten direkt mit dem Account verknüpft und landen sicher irgendwo auf einem chinesischen Server. Dessen muss man sich bewusst sein. Es gibt zwar auch alternative Apps, mit der man die Bip angeblich auch verwalten kann, allerdings hat das bei mir irgendwie bei zwei Tests nicht funktioniert. Hat man sich einen Account erstellt und ist damit in der App angemeldet, muss man erst ein paar persönliche Daten eingeben wie Geschlecht, Alter, Größe und Gewicht. Anhand dessen wird dann wohl die km- oder Kalorien-Berechnung gemacht. Mithilfe der App lassen sich die von der Uhr erfassten Daten komfortabler einsehen als an der Uhr. Man sieht auf der Startseite groß die gelaufenen Schritte, dazu die Schlafdaten, die letzten Aktivitäten und die zuletzt gemessene Herzfrequenz. Weiterhin lassen sich über die App auch etwas bequemer Aktivitäten starten. Das ist vor allem dann nützlich, wenn die Uhr mal wieder meint chinesisch sprechen zu müssen, da die App mittlerweile doch in recht gutem Deutsch vorhanden ist. Auch die kompletten Einstellungen für die Uhr muss man über die App vornehmen, an der Uhr selbst gibt es nur sehr wenig Möglichkeiten. So kann man den Wecker einstellen, die Benachrichtigungen verwalten und das Ziffernblatt wechseln. Das nur eine grobe Übersicht der Funktionen der App. Sehr umfangreich ist sie nicht, aber sie tut, was sie soll.

2018-08-07T11:48:56+00:002. August 2018|Keine Kommentare

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